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Bahati e.V.
Durch das Mitwirken von einigen großartigen und
engagierten Menschen ist nun der Bahati e.V. entstanden.
Bahati bedeuted Glück, Hoffnung in Kisuaheli, der tansanischen
Landessprache. Wir kümmern uns um Frauen, die in Tansania und
Kenia inhaftiert sind und müssen leider immer wieder erfahren,
dass ihre Kinder die wirklich unschuldigen Opfer sind.
Wie schon erwähnt, ist es uns nicht möglich, in das tansanische
Justizsystem einzugreifen, aber wir können viel tun, um inhaftierten
Frauen und ihren Kindern zu helfen. Die Gefängnisse haben nicht
die notwendigen staatlichen finanziellen Mittel um eine adequate
medizinische Versorgung zu garantieren, es gibt meistens noch nicht
einmal eine Schmerztablette oder einfaches Verbandszeug.
Kleine Kinder, die im Gefängnis geboren oder mit ihren Müttern
inhaftiert werden, leiden oft schrecklich an Hautausschlägen,
für die eine Salbe sofortige Linderung bringen kann, aber selbst
dafür fehlen die finanziellen Mittel.
Durch meine Kontakte zum Arusha Frauengefängnis ist es uns
gelungen, dass Spenden von Medikamenten von der Gefängnisleitung
dankend erlaubt werden.
Sind beide Eltern inhaftiert, haben die zurückgebliebenen Kindern
dieser zumeist Großfamilien überhaupt keine Chance. Sie
können froh sein, wenn sie von Familienmitgliedern aufgenommen
werden und gerade genug zu essen bekommen, für eine Schulbildung
ist kein Geld da. Wo keine Verwandten in der Nähe sind, die
sich um diese Kinder kümmern, bleibt ihnen nchts anderes übrig,
als das Leben der Straßenkinder zu führen, wo sie sich
ihr tägliches Brot erbetteln müssen oder notgedrungen
zu Dieben werden. Ein soziales System wie in Deutschland, wo der
Staat sich um solche Fälle kümmert, gibt es nicht.
Es ist daher unser Hauptanliegen, solchen Kindern zu helfen, indem
wir für sie eine angemessene Unterkunft besorgen und ihnen
ein geordnetes Leben und eine Schulbildung ermöglichen.
So haben wir uns im letzten halben Jahr für den Fall des kleinen
Tupak (4 Jahre alt) engagiert. Ab diesem Alter müssen die Kinder
das Gefängnis verlassen. Eine norwegische Hilfsorganisation
vor Ort bot Tupak einen Platz in dem von ihnen geleiteten Waisenhaus
in Arusha an. Dann wurde seine Mutter plötzlich wegen mangelnden
Beweisen aus dem Gefängnis entlassen. Tupak hat noch einmal
Glück gehabt.
Viele Frauen stehen nach ihrer Entlassung in die "Freiheit"
vor dem Nichts: ohne jegliche finanzielle Unterstüzung können
sie sich noch nicht mal eine erste Mahlzeit leisten.
In Kenia wurde gerade eine Frau aus dem Gefängis entlassen,
die dort 22 Jahre in Untersuchungshaft saß. Es gab gar keine
Akten mehr über sie, man hatte ihren Fall ganz einfach vergessen.
Eine Abfindung hat sie natürlich nicht bekommen. 22 Jahre,
ohne ein Verahren, ohne Hoffnung auf Hilfe, das muß man sich
mal vorstellen. Wir haben die Möglichkeit, mit der Hilfe einiger
engagierten einheimischer Anwälte solche Fälle herauszufinden
und uns um eine Beschleunigung der sehr langsam mahlenden Justizmühlen
zu kümmern.
Ich werde noch dieses Jahr nach Kenia zurückgehen, ein Schritt,
der nun doch etwas plötzlich kommt aber mein geliebter Vater
starb im Mai 2003 und ich möchte meine Mutter, die in Kenya
wohnt, nicht alleine lassen.
Ich werde mich vor Ort für unser Projekt voll engagieren. Aber
ohne finanzielle Hilfe können wir nur wenig tun.. Bitte helfen
Sie uns. Werden Sie Mitglied in unserem Verein, für nur €
50,- im Jahr, oder unterstützen Sie uns bitte mit Spenden.
Ihr Geld verschwindet nicht in einem großen Verwaltungsapparat,
jeder Cent wird dafür verwendet einer Frau oder einem Kind
zu helfen.
Wir werden Sie genau informieren, wie die Gelder verwendet werden.
Wir haben auch die Möglichkeit, Ihnen Patenschaften von Kindern
anzubieten, über deren Bildungsverlauf Sie persönlich
informiert werden und mit denen Sie persönlich Kontakt haben
werden.
Wenn Sie Interesse oder Fragen haben, dann melden
Sie sich doch einfach bei mir.
Ihre
Kerstin Cameron
Vorsitzende
Bahati e.V.
Kerstin Cameron
Braache 3
57299 Burbach
eMail: KersCameron@aol.com
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Das Gründungsteam: (von links)
Sabine Becker - 2. Vorsitzende
Karl-Wilhelm Ströhmann - Schatzmeister
Karl Heinz Kutschenreiter - Finanzprüfer
Frank Schäfer - Beisitzer
Marita Hess - Beisitzerin
Wolfgang Lößer - Finanzprüfer
Alexandra Wagner - Schriftführerin

Der kleine Samson und seine Schwester
Kerstin, die im Gefängnis geboren wurde.

Samson und Kerstin heute. Der Vater
ist immer noch im Gefängnis. Ihre
Mutter muss die 8 Kinder alleine
durchbringen. Sie hat kein Geld, um
Samson und Kerstin zur Schule zu
schicken.
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